Man hört diese Bezeichnung immer öfter: Massivholzsauna in Kassettenbauweise. Erklärt wird diese Bauart aber oftmals nicht. Well & Fit - Andrea Littau möchte das ändern.
Früher wurden Massivholzsaunen aus langen Blockbohlen gefertigt, welche über die gesamte Seitenlänge der Sauna reichten. Eine herkömmliche Blockbohlensauna war immer mit innen liegenden Spannstangen versehen, auf die die Bohlen „aufgefädelt“ wurden. Im ersten Jahr musste mit viel Aufwand regelmäßig nachgezogen werden, um ein Verziehen der Wände zu verhindern. Die Eckverbindungen waren speziell gefräst und wegen der notwendigen Dichtigkeit dieser Verbindungen standen die Bohlen an den Ecken 7 bis 10 cm über. Bei dieser Bauart waren Sonderanfertigungen kaum möglich, Dachschrägen sogar gänzlich unmöglich. Blockbohlensaunen dieser Art werden zwar noch immer angeboten, sie sind aber nicht mehr zeitgemäß.
Die Massivholzsauna in Kassettenbauweise ist anders. Hier werden die Blockbohlen in kurze Stücke geschnitten und in Elemente gefasst. Durch die Aneinanderreihung mehrerer Elemente auf einem präzise gefertigten Grundrahmen entsteht die Wand in beliebiger Länge. Die einzelnen Teile werden miteinander verschraubt, so wird die Sauna komplett dicht. Das Dach wird aus den gleichen Elementen gefertigt, so dass die Sauna vollständig aus massivem Holz besteht und nirgendwo eine zusätzliche künstliche Isolierung notwendig ist.
Well & Fit - Andrea Littau ist spezialisiert auf Massivholzsaunen in der beschriebenen Bauart, weil sich hiermit auch verwinkelte Planungen realisieren lassen. So sind Grundrahmenschrägen in jedem notwendigen Winkel möglich, Dachschrägen sind absolut kein Problem mehr.
Nicht nur die Möglichkeit der Maßanfertigung spricht für die Bauart in Massivholz-Elementen. Bei dieser Konstruktion entfallen auch die rustikalen Ecküberstände, die im kleinen Saunaraum unnötig viel Platz beanspruchen. Als großer Vorteil fällt außerdem auf, dass die Massivholzsauna nicht mehr nachgespannt werden muss! Das entfällt durch die neue Bauart gänzlich. Die Sauna wird aufgebaut und ist bis auf die regelmäßige Reinigung wartungsfrei.
Für die Kassettenbauweise gibt es zwei verschiedene Bauweisen. Erstens die rustikale und günstigere Variante, bei der die geschnittenen Bohlen in zwei Doppel-T-Schienen eingefasst werden (siehe Bild 1). Mittels einer Holzfeder werden die einzelnen Elemente miteinander verbunden. Dadurch entsteht der Eindruck, auf den Saunawänden seien senkrechte Leisten aufgesetzt, es sind jedoch die Verbindungspfosten. Bei der ganz edlen, eleganten Variante haben die geschnittenen Bohlen eine Feder, die Verbindungspfosten sind mit einer Nut versehen (siehe Bild 2). Dadurch wird eine flächenbündige Optik erreicht, die auch den anspruchvollsten Saunafreund begeistert.
Weitere Informationen zu den Bauarten erhalten Sie auf unserer Übersichtsseite der Bauarten.
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Bild 1, nicht flächenbündig | Bild 2, flächenbündig |